IPPC Stempel

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Im weltweiten Warenaustausch spielt Holz eine wichtige Rolle – vor allem für Verpackungen. Das natürliche Material kann jedoch Schädlinge enthalten, die Krankheiten übertragen und verbreiten.

Die UN-Unterorganisation „International Plant Protection Convention“ (IPPC) hat daher globale Standards festgelegt, um die Einfuhr und Ausbreitung von Krankheiten an Pflanzenprodukten zu verhindern. Mit einem IPPC Stempel dokumentieren Sie die Einhaltung dieser Vorschriften. Warum der IPPC Stempel für Ihren Export unerlässlich ist und was Sie außerdem beachten sollten, lesen Sie hier

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Beispiel für Stempelabdruck passend für: ALK6N Brennstempel

ALK Brennstempel

ALK6N Brennstempel

Abdruck: 70 x 70 mm
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297,70 

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Beispiel für Stempelabdruck passend für: IPPC Holzstempel 80×60 mm

IPPC Stempel

IPPC Holzstempel 80×60 mm

Abdruck: 80 x 60 mm
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ab 24,60 

Enthält 16% MwSt.
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Beispiel für Stempelabdruck passend für: ALK6N Brennstempel

ALK Brennstempel

ALK6N Brennstempel

Abdruck: 75 x 50 mm
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277,70 

Enthält 16% MwSt.
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Beispiel für Stempelabdruck passend für: IPPC Holzstempel 100×60 mm

IPPC Stempel

IPPC Holzstempel 100×60 mm

Abdruck: 100 x 60 mm
-

ab 30,90 

Enthält 16% MwSt.
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Beispiel für Stempelabdruck passend für: IPPC Holzstempel 70×50 mm

IPPC Stempel

IPPC Holzstempel 70×50 mm

Abdruck: 70 x 50 mm
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ab 17,90 

Enthält 16% MwSt.
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Beispiel für Stempelabdruck passend für: IPPC Holzstempel 70×70 mm

IPPC Stempel

IPPC Holzstempel 70×70 mm

Abdruck: 70 x 70 mm
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ab 21,70 

Enthält 16% MwSt.
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Beispiel für Stempelabdruck passend für: IPPC Holzstempel 60×40 mm

IPPC Stempel

IPPC Holzstempel 60×40 mm

Abdruck: 60 x 40 mm
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ab 15,60 

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Inhalt:



1. Was genau ist ein IPPC Stempel?

Die Abkürzung IPPC steht für "International Plant Protection Convention" - zu deutsch: Internationales Pflanzenschutzabkommen - und ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz von Pflanzen und Pflanzenprodukten vor Schädlingen und Krankheiten

Das IPPC-Sekretariat ist direkt der UN unterstellt. Aus den IPPC-Richtlinien wurde der "Internationale Standard für Pflanzenschutzmaßnahmen" (ISPM) entwickelt, der maßgebliche Kriterien nennt, um die Verbreitung von schädigenden Organismen an Verpackungsmaterialien zu unterbinden beziehungsweise dieser vorzubeugen.

Holzverpackungen, die einen IPPC Stempel tragen, signalisieren, dass sie den global geltenden Vorschriften genügen: Sie benötigen also für Ihre Geschäfte keine weiteren Zeugnisse oder Dokumente mehr, um die "Unbedenklichkeit" Ihrer Transportverpackungen nachweisen zu können

2. Welche Vorschriften gelten für die IPPC-Markierung?

Für Verpackungen aus Laub- oder Nadelholz sind vor allem die folgenden Vorschriften maßgeblich:

  • ➧ Das Holz darf nicht von schädlichen Insekten oder sonstigen Schädlingen befallen sein und es darf keine Rindenrückstände mehr aufweisen.
  • ➧ Das Material muss hitzebehandelt werden - und zwar so, dass mindestens 30 Minuten lang eine Kerntemperatur von 56 Grad gehalten wurde.
  • ➧ Die Holzverpackung muss mit einem IPPC Stempel gekennzeichnet sein.
  • ➧ Dem Holzfeuchte Grad wird keine Bedeutung zugemessen.
  • ➧ Die Verwendung von roter Farbe ist untersagt. (Dies hat seinen Hintergrund darin, dass im internationalen Warenverkehr rote Markierungen ausschließlich der Kennzeichnung gefährlicher Güter vorbehalten sind).

3. Wie ist ein IPPC Stempel aufgebaut?

Der IPPC Stempel unterteilt sich in zwei Bereiche: Die linke Seite ist für die stilisierte Ähre und den IPPC-Schriftzug reserviert. Auf dem - durch eine durchgezogene Linie abgetrennten - linken Teil müssen verpflichtend angegeben werden:

  • ➧ die Kürzel des Hersteller- und des Bundeslandes, also beispielsweise: DE NRW für Deutschland und Nordrhein-Westfalen,
  • ➧ die exakte Registriernummer des Betriebes, der die Holzverpackung hergestellt und/oder behandelt hat (in der Betriebsregistriernummer ist die Kennzeichnung der zuständigen Behörde als Zahlencode eingearbeitet),
  • ➧ das Kürzel HT für die Hitzebehandlung (Heat Treatment) oder MB für die Methylbromid Begasung, die allerdings in der EU nicht mehr zugelassen ist.

4. Was wird mit einem IPPC Stempel gekennzeichnet?

Die Bestimmungen des aus dem IPPC abgeleiteten ISPM erfassen massives Verpackungsholz mit einer Stärke von mehr als 6 Millimetern, wie es für Paletten und Kisten, Rahmen, Ladungsträger, Fässer u.ä. verwendet wird.

Die Vorschriften gelten zudem für alle Arten von sogenanntem "Stauholz": Das sind Balken, Bretter und Holzkeile, die beispielsweise zum Abstützen und/oder Verkeilen von Containerladungen genutzt werden.

Holzwerkstoffe wie Spanplatten oder Sperrholz, MDF- oder andere Faserplatten fallen dagegen prinzipiell nicht unter die Geltungshoheit des IPPC. Prinzipiell bedeutet: Es gibt Ausnahmen. So verlangt beispielsweise Australien auch für Sperrholz den Nachweis der Schädlingsfreiheit.

5. Wie muss die IPPC-Markierung angebracht werden?

Der IPPC Stempel muss grundsätzlich auf den beiden gegenüberliegenden Seiten der Transportverpackung gut leserlich aufgebracht werden. Zur Kennzeichnung können sowohl Brennstempel als auch klassische Holzstempel verwendet werden - handgeschriebene Daten oder aufgeklebte Zettel, Schablonen oder Folien sind nicht erlaubt. Der Stempelabdruck muss "dauerhaft", die Markierung darf "nicht übertragbar" sein.

Weder die Größe, noch die Schriftart, noch die Zeilenanzahl sind dagegen vorgeschrieben. In der alltäglichen Praxis hat sich gleichwohl die 3-zeilige Variante bewährt.

Holzstempel bieten den Vorteil, dass sie sehr gut in der Hand liegen und aufgrund ihrer kompakten Form auch auf schmalen Kanten oder schrägen Flächen präzise platziert werden können.

Die beiden Abdrücke des IPPC Stempels entbinden in allen Ländern, die den ISPM umgesetzt haben, von der Verpflichtung, weitere Begleitdokumente, wie zum Beispiel ein Pflanzengesundheitszeugnis, mitzuführen. Der Stempelabdruck muss allerdings zu Kontrollzwecken auch auf dem jeweiligen Lieferschein zu finden sein.

6. Wie lange ist eine IPPC-Kennzeichnung gültig?

Verpackungsholz, das einmal mit dem IPPC Stempel ausgezeichnet wurde. kann solange weitergenutzt werden, wie es seinen Zweck erfüllt - also bis es beschädigt wurde und repariert werden muss.

Auch gibt es keine limitierte Frist, innerhalb derer die Behandlung erfolgt sein muss, bevor das Transportbehältnis tatsächlich verwendet wird. Voraussetzung ist natürlich, dass der Stempelabdruck weiterhin gut lesbar ist.

Holzstempel mit einer professionellen Gummistärke von 5 Millimeter und einer entsprechend höheren Relieftiefe von 3 Millimeter eignen sich für eine lange Haltbarkeit besonders gut.

Da diese Varianten auch mit ölhaltiger Stempelfarbe verwendet werden können, erhöht sich die Widerstandsfähigkeit des Abdrucks gegen äußere Einflüsse zusätzlich.

7. Fazit

IPPC Stempel erleichtern den internationalen Warenumschlag, weil sie garantieren, dass Holzverpackungsmaterialien nicht von Schädlingen befallen sind, die im schlimmsten Fall einheimische Waldbestände gefährden könnten.

Durch die gut sichtbare Markierung an zwei gegenüberliegenden Seiten können Lieferungen schneller überprüft und gelöscht werden. Für Unternehmen bieten die internationalen Regelungen zudem den Vorteil, dass keine weiteren "Unbedenklichkeits-Zeugnisse" beschafft werden müssen. IPPC Stempel aus Holz mit spezieller Gummiplatte garantieren eine lange Haltbarkeit des Stempelabdrucks mit dem unbefristet gültigen IPPC-Siegel.